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 Besuch in der Kz-Gedenkstätte Ravensbrück

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LuP K11-fan1
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BeitragThema: Besuch in der Kz-Gedenkstätte Ravensbrück   Fr Dez 07, 2007 11:10 pm

Letzten Monat waren meine Klassenstufe und ich in Der Gedenkstätte des ehemaligen KZ´s Ravensbrück.
Einen kleine Einblick darüber hab ich Ilka ja schon übermittelt und falls jemand interesse daran hat (man hilft ja wo man kann falls ihr das auch mal für die shcule braucht Razz ) wir hatten die aufgabe etwas über die aufseherinnen heraus zu finden. falls ihr das auch mal brauch oder es euch interessiert findet ihr hier die lebensläufe von 3 aufseherinnen. p.s.: Aufseherinnen waren frauen die über die häftlinge gewacht haben. Ravensbrück war ein Frauen KZ es waren aber auch 20000 Männer sowie Kinder dort.
das war alles echt total brutal und shclimm kann man nciht beshcreiben
jedefalls hier die lebensläufe
Ruth Neudeck

Ruth Neudeck, verheiratete Closius,
im Internierungslager Paderborn-
Staumühle, Dezember 1947 NA- UK

Oberaufseherin des Sterbelagers Uckermark

5. Juli1920 Geburt in Breslau als Ruth Hartmann
Besuch der Grundschule
Arbeit als Hausangestellte, Verkäuferin und Lohnbuchhalterin
in einem Textil- Warenhaus
1. Juli 1944 Sie wird in das KZ Ravensbrück dienstverpflichtet und dort in
Der SS- Kommandantur als Schreibkraft eingesetzt.
Oktober 1944 Als Leiterin des Blocks 27, in dem kranke und alte Frauen
untergebracht sind, schlägt sie Häftlinge mit der Peitsche.
1.- 9. Januar 1945 Leiterin des Strafblocks
10. Januar 1945 Oberaufseherin des Lagers Uckermark, in dem alte und kranke
Frauen zusammengepfercht sind.
Viele von ihnen sterben aufgrund der katastrophalen Bedingungen.
4. Februar 1945 Eigenmächtig führt sie eine „Läusekontrolle“ durch. Bei winterlicher
Kälte müssen zwei jüdische Frauen und eine Polin stundenlang nackt
Appell stehen, weil Ruth Neudeck in deren Kleidung Läuse gefunden
hat. Am Abend werden die Frauen in der Ravensbrücker Gaskammer
ermordet.
Mitte Februar 1945 Zusammen mit dem Schutzhaftlagerführer Schwarzhuber und dem SS-
Arzt Treite selektiert sie mehrmals wöchentlich Frauen für die
Gaskammer. Dabei zieht sie die Frauen mit ihrem Stock mit
Silberknauf aus den Reihen.
28. Februar 1945 Kommandoführerin im KZ- Außenlager Barth
28. April 1945 Flucht vor den Alliierten Truppen
Mai 1945 Haushaltshilfe in Holstein
November 1946 Ruth Neudeck zieht in die Nähe von Bielefeld.
2. Dezember 1947 Verhaftung durch die britische Militärpolizei und Internierung in
Paderborn- Staumühle
24. April 1948 Im dritten Britischen Ravensbrück- Prozess wird sie wegen der
Beteiligung an Sektionen zum Tode verurteilt.
29. Juli 1948 Hinrichtung in der Vollzugsanstalt Hameln

Maria Mandl



Oberaufseherin des Frauenlagers in Auschwitz- Birkenau

10. Januar 1912 Geburt in Münzkirchen/ Österreich als Tochter einer Handwerker- familie
Besuch der Volksschule, Bürgerschule und Handelsschule, vorübergehender Aufenthalt in der Schweiz
1937 Arbeit bei der Post
September 1938 Umzug nach München
Oktober 1938 Bewerbung und Einstellung als Aufseherin im Frauen- KZ Lichtenberg
Mai 1939 Versetzung in das neu errichtete Frauen- KZ Ravensbrück
Januar 1940 Aufseherin im Zellenbau
Sie selbst führt die Prügelei aus.
1941 Eintritt in die NSDAP und die NS Frauenschaft
April 1942 Beförderung zur Oberaufseherin
24. Oktober 1942 Versetzung in das Frauenlager Auschwitz- Birkenau
Bis August 1943 leitet sie das Lager selbstständig, dann wird ein männlicher Schutzhaftlagerführer ihr Vorgesetzter.
21. August 1943 Selektion im Frauenlager, 498 überwiegend griechische Jüdinnen werden in der Gaskammer ermordet. Die Liste der selektierten Frauen unterzeichnet Mandl.
Juli 1944 Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse ohne Schwerter.
November 1944 Versetzung in das Dachauer Außenlager Mühldorf am Inn
Vermutlich Mai 1945Verhaftung in Hof/ Bayern aufgrund des Hinweises eines KZ- Überlebenden
Internierung in Ludwigsburg
4. September 1946 Auslieferung an Polen
24. November 1947 Beginn des Krakauer Auschwitz- Prozesses gegen 35 männliche und fünf weibliche Angeklagte, darunter Maria Mandl
22. Dezember 1947 Sie wird vom Obersten Volkstribunal in Krakau zum Tode verurteilt und hingerichtet.
9. Oktober 1975 In ihrer Heimat gilt Maria Mandl als vermisst. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis wird sie für tot erklärt. Nachforschungen hätten ergeben, dass sie 1939 in ein KZ eingeliefert worden sei. Seither habe es kein Lebenszeichen von ihr gegeben.


[size=12]Johanna Langefeld[/size]

Oberaufseherin des Frauen – KZ Ravensbrück
5. März 1900 Geburt in einem evangelischen Elternhaus in Kupferdreh bei Essen. Der Vater ist Schmied.
1924 Sie heiratet, der Ehemann stirbt 1926.
2. August 1928 Geburt ihres Sohnes
1930 Erwerbslos
1934 Leiterin eines Hauswirtschaftskurses in Neuß
15. November 1935 Sie wird Hausmutter und Hilfsaufseherin in der Arbeitsanstalt Brauweiler.
30. September 1937 Eintritt in die NSDAP
1. März 1938 Aufseherin im Frauen KZ- Lichtenburg. Nach einem Jahr
Beförderung zur Oberaufseherin
Mai 1939 Versetzung in das neu errichtete KZ Ravensbrück
Juli 1940 Johanna Langefeld lässt Fensterläden des Blocks der jüdischen Häftlinge verriegeln und sperrt ihnen drei Tage lang das Wasser ab.
Februar 1942 Johanna Langefeld organisiert die Zusammenstellung der Vernichtungstransporte nach Bernburg im Rahmen der Mordaktion
„ 14f13“.
März 1942 Erste Oberaufseherin des Frauenlagers im KZ Auschwitz. Dort selektiert sie Häftlinge für die Gaskammer.
Spätsommer 1942 Rückversetzung nach Ravensbrück
24. Oktober 1942 Dem Schutzhaftlagerführer wird die Zuständigkeit für das Frauenlager entzogen, das Johanna Langefeld nun selbstständig leitet.
Frühjahr 1943 Sie versucht, einige zum Tode verurteilte Polinnen zu schützen. SS- Führer nehmen dies zum Anlass, sie zu verhaften. Ein Prozess vor dem SS- und Polizeigericht Breslau wird vorbereitet, findet aber nicht statt. Sie wird entlassen und arbeitet daraufhin bei BMW in München.
20. Dezember 1945 Verhaftung durch die US- Armee
23. September 1946 Auslieferung an die polnische Justiz, die in Krakau einen Prozess gegen das Auschwitzer SS- Personal vorbereitet
23. Dezember 1946 Johanna Langefeld entflieht aus der Haft und taucht in einem Kloster unter. Sie arbeitet in einem Privathaushalt und verschafft sich einen polnischen Pass.
Spätestens 1957 Illegale Rückkehr. Sie zieht zu ihrer Schwester nach München.
20. Januar 1974 Sie stirbt in Augsburg. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/ M. stellt die Ermittlungen gegen sie ein.



Elsa Ehrich


Oberaufseherin im Frauenlager des KZ Majdanek

8. März 1914 Geburt in Bredereiche, Kreis Templin/ Brandenburg, als eines von sieben Kindern
Der Vater ist Schiffer. Sie geht acht Jahre zur Volksschule und 2 Jahre in die Oberschule.
15. August 1940 Bewerbung und Einstellung als Aufseherin im Frauen- KZ Ravensbrück.
Sie ist Leiterin von Block 13, in dem 1941 überwiegend als „asozial“ eingestufte Häftlinge und 1942 vor allem Häftlinge untergebracht sind.
Sommer 1942 Beförderung zur Rapportführerin
16. Oktober 1942 Versetzung in das KZ Majdanek in Lublin
Kurz darauf wird sie zur Oberaufseherin ernannt.
24. Oktober 1942 Leiterin des Frauen Majdanek
2. September 1943 Elsa Ehrich selektiert zusammen mit anderen Aufseherin und SS- Männern Kinder für die Gaskammer und trennt sie von ihren Müttern.
2. November 1943 Sie ist an der Selektion von jüdischen Frauen beteiligt. Die Frauen werden am selben Tag bei der „ Aktion Erntefest“ erschossen.
24. April 1944 Das KZ Majdanek wird vor der heranrückenden Roten Armee geräumt und Elsa Ehrich in das KZ Plaszow bei Krakau versetzt.

September 1944 Versetzung in das KZ Neuengamme
Dort bleiben sie bis Mai 1945.
1945 bis Haft in den Internierungslagern Neumünster und Dachau
November 1946
22. November 1946 Auslieferung an Polen
10. Juli 1946 Das Bezirksgericht Lublin verurteilt sie aufgrund ihrer Beteiligung an Selektionen in Majdanek und wegen Misshandlungen von Häftlingen in den Konzentrationslagern Majdanek und Ravensbrück zum Tode.
22. September 1948 Das Gericht lehnt die Revision des Urteils ab.
26. Oktober 1948 Elsa Ehrich wird in Lublin hingerichtet.



falls euch das neugirig gemacht habt könnt ihr ja mal Ravensbrück bei google eingeben.
glg franzi
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BeitragThema: Re: Besuch in der Kz-Gedenkstätte Ravensbrück   Di Dez 11, 2007 9:20 pm

das hörte sich echt interessant an Wink ... und wie gesaqt...ich habz ja auch schon einmal gebraucht^^ (:

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BeitragThema: Re: Besuch in der Kz-Gedenkstätte Ravensbrück   Di Dez 11, 2007 10:13 pm

ach ja? meinst du die steckbriefe die du schon mal gebraucht hast oder meinen bericht von msn den ich dir geschrieben hab?
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BeitragThema: Re: Besuch in der Kz-Gedenkstätte Ravensbrück   Fr Dez 14, 2007 3:27 pm

deiinen bericht bei msn doch^^.... hatten das doch letztens @ school^^

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BeitragThema: Re: Besuch in der Kz-Gedenkstätte Ravensbrück   Fr Dez 14, 2007 5:40 pm

ja ich weiß hattest ja erzählt ^^
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